Service Rund um die Immobilie

Vermieterbescheinigung kehrt zurück

Ab dem 1. November 2015 müssen Vermieter Mietern wieder schriftlich den Ein- und Auszug bestätigen. Vor über 10 Jahren war dies abgeschafft worden.

Das neue Melderecht, das bereits 2013 von Bundestag und Bundesrat verabschiedet worden ist und nach einer längeren Übergangsfrist in Kraft tritt, hält eine Neuregelung für Vermieter parat: Die Wiedereinführung der Vermieterbescheinigung.

Vermieter sind künftig wieder verpflichtet, bei der An- und Abmeldung des Mieters beim Einwohnermeldeamt mitzuwirken und dem Mieter den Ein- bzw. Auszug innerhalb von zwei Wochen schriftlich oder elektronisch zu bestätigen. Durch die sogenannte Vermieterbescheinigung soll Scheinanmeldungen wirksamer begegnet werden.

Bei Verstößen droht ein Bußgeld von bis zu 1.000 Euro. Wer jemanden eine Wohnanschrift bescheinigt, ohne dass dieser dort tatsächlich einzieht oder einziehen will, muss mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro rechnen. 

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Eigentümergemeinschaft kann die Verteilerschlüssel ändern.

Eigentümergemeinschaften können den Verteilerschlüssel mit großem Spielraum ändern. Selbst wenn einzelne Wohnungseigentümer, die bisher weniger Hausgeld zahlen mussten, dadurch stärker belastet werden. Eigentümergemeinschaften haben ein großes Ermessen bei der Änderung des Kostenverteilungsschlüssels, wenn dies zu mehr Gerechtigkeit führt, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) im September 2011.

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Die neue Trinkwasserverordnung

Die Neuerungen in der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) stärken die Qualitätsstandards für Trinkwasser. Im Fokus stehen hier die Trinkwasserleitungen und Wasserbehälter in den Gebäuden. So müssen mit Inkrafttreten der Novellierung der  Trinkwasserverordnung zum 1. November 2011 die Trinkwasser-Installationen nicht nur in öffentlichen Gebäuden, sondern auch in gewerblich genutzten Gebäuden, wie Mietshäusern, auf Legionellen untersucht werden.

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Nebenkostenabrechnung unzureichend

Viele private Vermieter erstellen ihre Nebenkostenabrechnung in eigenregie. Sie glauben, dass sie hier viel Geld sparen können. Dabei ist es oft gar nicht so teuer, die Abrechnungen von einem Fachmann erstellen zu lassen. Wenn die Mieter mit der laxen Abrechnungspraxis des Vermieter einverstanden sind, kann es niemand der Vermieter verbieten. Allerdings ist es sehr empfehlenswert die Abrechnung etwas genau zu erstellen.
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Mietkaution muss nicht bar gezahlt werden

Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe (BGH) hat in einem Urteil (Az.: VIII ZR 98/10) entschieden, dass es unzulässig ist, wenn der Vermieter eine Mietkaution in bar verlangt oder als Überweisung auf ein privates Konto. Mieter können darauf bestehen, die Mietkaution nur auf ein insolvenzfestes Konto zu überweisen.
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