Heizkosten sparen

Bedenkliche Umfrageergebnisse zum Heizverhalten

Laut mehreren Umfragen in der Fachpresse der Immobilienwirtschaft verändert sich das Heizverhalten der Bevölkerung drastisch. Aufgrund der immer steigenden Heizkosten, hat sich das Heizverhalten seit 2007 stark verändert. Immer mehr Menschen heizen in ihrer Wohnung nur noch häufig benutze Zimmer. Fast doppelt so viele Menschen wie im Winter 2007, verkneifen sich die wohlige Wärme in der Wohnung und setzen lieber auf einen warmen Pulli oder eine Strickjacke.

Sogar jeder Achte gibt an, im Winter länger mit gewärmtem öffentlichen Nahverkehr herumzufahren, oder sich in Cafés und Kaufhäusern länger als notwendig aufzuhalten, um Heizkosten in der eigenen Wohnung zu sparen. 

Vermieter können solche Umfrageergebnisse nur beunruhigen. Wenn die Mieter im Winter lieber in kalten Wohnungen sitzen, in starkem Maße einige Räume gar nicht mehr heizen oder nicht mehr lüften, sind Gebäudeschäden vorprogrammiert. Für Vermieter ist es für den Gebäudezustand und die langfristige Vermietbarkeit wichtig, dieses Problem zuerkennten und darauf geeignet zu reagieren, z.B. durch großzügige Ratenzahlungen von hohen Heizkostennachzahlungen. Birgit von Neindorff, von der Birgit von Neindorff Immobilien Hausverwaltung kennt solche Problem: „Wenn wir uns in solchen Fällen als Verwaltung gemeinsam mit den Vermietern nichts einfallen lassen, ist der Gebäudebestand in wenigen Jahren nicht wiederzuerkennen. Dann stehen unter Umständen auch nicht unerhebliche Sanierungskosten an.“

Quelle: KielSide /Ausgabe Mai 2011 / © Kieler Magazin Verlag GmbH.